Ahnen und Inneres Kind

 

Ein wichtiger Aspekt, der in jedem von uns weiterlebt, ist das „Innere Kind“. Dieser Aspekt hält all unsere gefühlsmäßigen Erinnerungen – sowohl die guten, als auch die unangenehmen/schmerzlichen.
 

Unsere Ahnen geben nicht nur Wertvolles und Schönes weiter. Wir übernehmen von ihnen wesentlich mehr, als uns bewusst ist. So wie sie die Augen- und Haarfarbe, Vorlieben oder Talente über die DNS weitervererben, werden auch die Folgen und Auswirkungen von Familiengeheimnissen und von leidvollen Erfahrungen wie tiefsitzende Gefühle, Emotionen, Verhaltensmuster, Glaubenssätze etc. an uns als ihre Nachkommen als "genetische Vorbelastungen" übertragen.

 

Das Lernen eines Kindes beginnt schon vor der Geburt. Bereits im Mutterleib nimmt der Fötus neugierig seine kleine Umwelt wahr, träumt, macht Erfahrungen, hat Schmerzempfindungen, reagiert und speichert die Gefühle der Mutter ab.

 

Ein Kind von 0 – 2 Jahre versteht nicht, nimmt über Gefühle auf, hat Wahrnehmungen (Mimik, Ton/Klang, Gesten). Es reflektiert noch nicht. Der Verstand muss sich erst entwickeln. Das Kind kann noch nicht unterscheiden, was Eigenes ist oder zu anderen gehört. So wird es schon in frühen Jahren - besonders durch die Erfahrungen mit den Bindungspersonen - geprägt.

 

Karl-Heinz Brisch, Kinderpsychiater sagt:  "Eine sichere Bindung ist ein psychischer Schutz und ein stabiles Fundament für eine gute Persönlichkeitsentwicklung. Die sichere emotionale Bindung eines Kindes an seine Eltern ist für sein Überleben und ein positives Lebensgefühl so grundlegend wie Nahrung oder Luft zum Atmen. Ein Kind, das in der Nähe der Eltern ist, spürt Sicherheit und Freude. Wenn es von den Eltern getrennt wird, erlebt es Angst. Wird diese Angst vor dem Verlassensein für Babys oder Kinder zu groß, stehen sie unter Stress. Wenn die Angst nicht mehr zu bewältigen ist, kommt es zu nachhaltigen Schädigungen, einem so genannten Trauma."

 

Das Innere Kind zeigt uns später all seine unverarbeiteten Schmerzen (sie äußern sich durch unangemessene Reaktionen auf etwas/ jemanden). Es hat oftmals Angst vor Zurückweisungen. Deshalb ist es gut, wenn wir uns unserem Inneren Kind behutsam und mit Geduld zuwenden. Es hat viel zu erzählen und sehnt sich danach, uns als einen gütigen Erwachsenen, als die wahre Mutter, den wahren Vater zu empfinden.

 

Damit wir mit unserem Inneren Kind gut in Kontakt kommen und es so annehmen wie es ist, braucht es manchmal einer liebevollen Unterstützung (dies ist ein Teil meiner Arbeit). "Alte Schmerzen" aus der Kindheit und selbst die Verstrickungen mit den Ahnen können gelöst und verarbeitet werden (s. auch Veranstaltungen). Das ganze Familiensystem gewinnt durch ihre Heilarbeit.

 

 

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